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Über die Hochsensibilität

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es kommt, dass Sie in vielen Situationen Details aufnehmen, die andere nicht bemerken?

Warum Sie Geräusche, Gerüche, Temperaturunterschiede oder auch Stimmungen ihres Kollegen, Partners oder ihrer Kinder intensiver wahrnehmen als andere?

Sind Sie mehr als andere überfordert mit neuen Situationen, zu viel Hektik und Erwartungsdruck von außen?

Erleben als HSP (Hochsensible Person)

Stärkere Sinneseindrücke:
Hochsensible Personen (HSP) nehmen Sinneseindrücke von Natur aus viel intensiver wahr als andere. Dies liegt daran, dass sie ein sehr empfindsames Nervensystem haben. 

Eindrücke werden nicht nur stärker und detaillierter aufgenommen, sondern auch tiefer und gründlicher verarbeitet. Dadurch werden Feinheiten aus dem Umfeld aber auch im eigenen Erleben viel ausgeprägter wahrgenommen. 

Betroffene brauchen nicht selten viel Zeit, um Situationen zu verarbeiten. Dies kann unter anderem zu einem höheren Rückzugs- und Schlafbedürfnis führen.

Strömen zu viele Eindrücke auf eine hochsensible Person ein, kann es zu einer Reizüberflutung kommen. In diesem Fall fühlen sich Betroffene schnell erschöpft, geraten unter Stress und möchten sich von der Außenwelt abschirmen.


Der Ursprung des Begriffes "Hochsensible Person":

Der Begriff Hochsensibilität wurde von der amerikanischen Psychologin Elaine Aron während langjähriger Forschungsarbeiten geprägt. E. Aron versteht Hochsensibilität als Persönlichkeitsmerkmal und setzt sich stark für eine positive Bewertung des Themas ein.

Hochsensible Personen haben eine Vielzahl an Fähigkeiten, die sehr wertvoll sind. Dazu gehören unter anderem ein gutes Einfühlungsvermögen, eine ausgeprägte Intuition, ein starkes Gerechtigkeitsempfinden, Verlässlichkeit, Kreativität und eine hoch entwickelte Detailwahrnehmung.

HSP-Test: Bestimmung von Hochsensibilität bei Kindern

Die Art und Ausprägung von Hochsensibiltät kann sich bei jedem Kind sehr unterschiedlich zeigen. Manche Kinder sind extrem geräuschempflindlich, bei anderen zeigt sich die hohe Sensibilität vor allem im zwischenmenschlichen Bereich; wieder andere vereinen sämtliche Merkmale einer Hochsensibilität.

Wie erkenne ich ein hochsensibles Kind?

Lesen Sie folgende Aussagen durch und überlegen Sie, welche Angaben auf Ihr Kind zutreffen:
1) Mein Kind ist sehr schreckhaft.

2) Mein Kind ist sehr lärmempfindlich.

3) Leise Spiele werden von meinem Kind bevorzugt.

4) Die Einfühlsamkeit meines Kindes ist sehr hoch.

5) Sind andere unglücklich, merkt es mein Kind sehr schnell.

6) Mein Kind versetzt sich in die Situation anderer sehr gut hinein und nimmt Rücksicht auf andere.

7) Harmonie ist meinem Kind überaus wichtig. Bei Konflikten zeigt es Rückzugsverhalten oder reguliert sein Verhalten so, dass kein Streit aufkeimt.

8) Durch sanfte Belehrung erreiche ich bei meinem Kind mehr als durch harte Strafen.

9) Details werden von meinem Kind sofort wahrgenommen. (z.b. Veränderungen in der Einrichtung oder auch persönliche Veränderungen bei Mitmenschen etc.)

10) Mein Kind stellt tiefgründige Fragen, die nachdenklich stimmen.

11) Überraschungen mag mein Kind nicht. Es braucht längere Zeit, um sich auf neue Situationen einlassen zu können.

12) Mein Kind denkt über mögliche Gefahren nach, bevor es ein Risiko eingeht.

13) Mein Kind kommt schlecht mit großen Veränderungen klar.

14)Das Gefühlsleben meines Kindes ist sehr intensiv.

15) Mein Kind ist perfektionistisch.

16) Die beste Leistung erzielt mein Kind, wenn keine Fremden dabei sind.

17) Nach einem aufregenden Tag kann mein Kind schlecht ein- bzw. durchschlafen.

18) Mein Kind hat eine empfindliche Haut (stört sich z.B. an kratzenden Stoffen und Etiketten in T-Shirts).

19) Der Geruchs- und Geschmackssinn meines Kindes ist stark ausgeprägt.

20) Nasse oder schmutzige Kleidung findet mein Kind sehr unangenehm.

21) Die Schmerzempfindlichkeit meines Kindes ist hoch.
(in Anlehnung an den Fragebogen von E.N. Aron, im Original zu finden in ihrem Buch „Das hochsensible Kind“)

Treffen mindestens 13 Aussagen auf Ihr Kind zu, so können Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind hochsensibel ist. Nun heißt es mit dem Temperamentsmerkmal Ihres Kindes umgehen zu lernen, es in seiner Besonderheit anzunehmen und zu fördern.

Hinweis: Auch bei Kindern kann der Fragebogen nicht mit einer psychologischen Testdiagnostik verglichen werden, sondern dient als Orientierungshilfe für Sie als Eltern. Ziel der Einschätzung ist es, ein tieferes Verständnis für Ihr Kind und seine Verhaltensweisen zu bekommen. Viele Situationen können so verstanden und neu beurteilt werden.

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Melanie Santa Vita

Gründerin der Praxis Hochsensibel leben 
Autorin zum Thema Hochsensibilität 
M;elanie S. Vita
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